»STRANDGUT«
nicht zurückgegebene Gegenstände und deren aktuelle Besitzer – eine fotografische Dokumentation

In fast jedem Bücherregal finden sich Bücher, die man sich einmal ausgeliehen und nicht zurückgegeben hat. Bei einem anderen ist es ein Messer, welches man einmal versehentlich eingesteckt hat. Man weiß genau, wem es gehört, hat es aber aus unerfindlichen Gründen nicht zurückgegeben. Manche Objekte sind nach einer Party einfach liegen geblieben, der Eigentümer holt die Sachen nicht wieder ab. Oft verschweigen wir ihm, dass wir noch etwas von ihm besitzen. Oder wir denken, wir könnten uns ja mal wieder melden. Es gibt verschiedene Gründe, dass Objekte, die uns nicht gehören, dennoch seit Jahren bei uns sind. Objekte wechseln ihre Besitzer. Jeder hat eine eigene Beziehung zu den Dingen, die ihn umgeben. Über eine künstlerische Herangehensweise mit dem Medium Fotografie sowie begleitenden Interviews hat sich die Konzeptfotografin Christiane Kupfer diesem anthropologischem Thema angenähert.
Strandgut – Scheinbar ohne Herkunft. Doch nun gelandet, gestrandet, entdeckt und aufbewahrt.
In der Ausstellung »Strandgut« sind Fotografien der jeweiligen Objekte sowie ein Porträt desjenigen Menschen, der das Objekt bei sich aufbewahrt. Ein Interview in Textform begleitet die Fotos – sei es ein Astronautenanzug, eine Bohrmaschine oder ein Rumtopf.

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"flotsam and jetsam"
the unreturned items and their current occupants – a photographic documentary

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